Bereichs-Foto
S.S. Sir Robert Baden Powell Diving & Sailing Cruises

Segelurlaub vom Allerfeinsten

Nizza – Nizza / 7-Tagetörns

Wie bei allen Törns ist der Routenvorschlag eine Anregung für die herrliche Küstenlandschaft der Cote d Ázur, ob und was wir ansteuern, wird nach Lust und Laune –vorbehaltlich Wind & Wetter- entschieden, ohne uns vorab festlegen zu wollen …



Zum Vergrößern bitte auf die Karte klicken

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Tag 1:
Anreise nach Nizza, Einschiffen in Villefranche-sur-Mer, ein wunderschöner Ort mit farbenprächtigen Altstadtfassaden, kleinen Gassen und privilegiertem Ankerplatz. Boarding mit Sektempfang, Begrüßung, Vorstellung des Schiffes und Vorschau auf das zu erwartende Programm, Dinner an der ` Tafel` auf dem Achterdeck und abendlicher Bummel an der Promenade oder Schiff genießen.

Tag 2:
Nach dem ersten ausgiebigen Frühstück werden die wichtigsten Funktionen der Takelage vorgestellt, so können die Segelinteressierten sich gerne aktiv beim Segeln beteiligen oder man lässt (sich) genussvoll segeln.
Heute segeln wir an Nizza vorbei, genießen die Küstenkulisse und ankern zwischen den Illes de Lerins, der Inselgruppe vis a vis von Cannes, idyllisch, herrlich zum Baden und das genaue Gegenteil der Großstadt. Die größere Insel Sainte-Marguerite ist unter anderem für das Gefängnis ihres hochadligen Gefangenen, dem `Mann mit der eisernen Maske` berühmt,
das Gefängnis soll sich auf der Insel befunden haben.
Die zweitgrößte Insel Saint-Honorat beherbergt ein heute noch bewohntes Kloster, die Abtei Lérins und dazugehörige Weinberge, sowie Verkauf von Wein und Likören. Die parkähnliche Landschaft aus Pinien, Kakteen und Blumen ist ideal für einen Rundgang um die
Insel, mit Besuch des Festungsturmes.


Tag 3:
Wir segeln unterhalb von Cannes an einer der schönsten Gegend der Côte d'Azur entlang: das Massif de l'Estérel ragt bis ins Meer hinein, erhebt sich im Landesinneren auf mehrere Hundert Meter Höhe und ist ein Genuss von Seeseite aus, mit rot leuchtenden Felsen (rochers rouges) und tiefblauen Wasser.Vielleicht bietet auch das in der Bucht gelegene Agay einen angenehmen Aufenthalt, mit hellem Sandstrand, der zum Baden einlädt. Die zahlreichen Badeklippen übertreffen sich gegenseitig an Schönheit. Die Wasserqualität hier ist mit die beste der Cote d`Azur, ein Paradies für Schwimmer, Schnorchler und Taucher.

Tag 4:
Weiter segeln wir in den Golfe von Saint –Tropez, ca. 7 km lang, bei Sainte-Maxime gerade mal 4 km breit und ein herrlicher Fleck zum Baden und Segeln.
Über dem bekannten Saint - Tropez der oberen Zehntausend und Möchtegern-Prominenz, vergisst man hier nicht das ursprüngliche St. Tropez, das immer noch existiert. Die malerische Altstadt mit Fischerhafen, der hochgelegenen Zitadelle mit einzigartigem Blick, den pittoresken Gässchen und Straßen, hat einen dörflichen Charme. Auf dem großen, von Platanen beschatteten Place des Lices wird ein provenzalischer, echter Markt abgehalten. Wir genießen dort ein Petit Dejeuner und bummeln in der Altstadt.

Übrigens: Guy de Maupassant entdeckte Saint-Tropez, als er 1887 mit seinem Segelboot Bel Ami die Cote d Àzur entlang fuhr.
Vielleicht machen wir auch einen Abstecher nach Port Grimaud. der künstlichen Lagunenstadt im Innern der Bucht von Saint-Tropez, ein Venedig, in dem es keine Landstraßen sondern Wasserkanäle gibt. Port Grimaud von 1966, gilt bis heute als ein Paradebeispiel für umweltverträglichen Tourismus.



Tag 5:
Heute geht unter prallen Segeln zu den Ile de Porquerolles, mit den Nachbarinseln Ile de Port-Cros und Ile du Levant. Die `Perle von Hyères`, zugleich südlichster Punkt von Frankreich (Provence), liegt übrigens auf demselben Breitengrad, wie die Halbinsel Cap Corse auf Korsika. Auf Ile de Porquerolles (7 km lang, 2,5 km breit), geprägt durch mediterranen Charakter, landwirtschaftlicher Nutzung und Weinberge, werden Spitzenweine produziert, eine Verkostung lohnt sich. Pinien und Eukalyptus laden zum Radfahren und Wandern ein, Autos gibt es nicht. Gut markierte Wege bieten uns –aktiven- Urlaubern eine große Vielfalt an Möglichkeiten zum nächsten Strand, zu Fuß oder per Rad. Plage de la Courtade oder Plage d Árgent begeistern mit weißem Sand, blau leuchtenden Wasser und tollen Blick aufs Meer und zu den Steilküsten im Süden der Insel.
Ile de Port-Cros ist zerklüfteter, noch grüner bewachsen und bietet karibisches Flair. Unbedingt lohnenswert ist der originelle `Unterwasserlehrpfad`, an dem es- für jeden- per Schnorchel und Brille eine große Vielfalt an Biotopen zu erkunden gilt.


Tag 6:
Ein schöner langer Segelschlag bringt uns nach Antibes, eine der ältesten Städte an der Côte d’Azur. und mit ca. 1700 Liegeplätzen einer der größten Yachthäfen Europas, der „Milliardärhafen“, die allergrößten Yachten schauen wir uns natürlich mal an und schippern mit unserem Dingy vorbei. Die Festung Fort de Carre bietet einen guten Ausblick auf den Hafen und die Altstadt, wo wir leckeren Rose trinken. Vielleicht segeln wir auch nach Monaco, Monte Carlo, prestigeträchtig, mit einzigartiger Lage inmitten von Gebirge und Meer, wenigstens einmal in seinem Leben muss man dort gewesen sein.
Wie wäre ein abendlicher Besuch des Casinos, einige –bezahlbare- Getränke im Cafe de Paris gegenüber dem Hotel de Paris, die unglaubliche Ferrari- und Rolls Roycedichte bewundernd, man fühlt sich den Reichen und Schönen nahe. Tagsüber empfiehlt sich das Ozeanographische Museum mit Aquarium, die Gärten, Terrassen des Casinos, der Fürstenpalast und ein Bummel durch die Altstadt.
Vielleicht ergibt sich alternativ ein Abstecher nach Menton, der östlichsten französischen Stadt an der Côte d'Azur, malerisch schön, mitreizvollen Stränden, gemütlicher Altstadt und zahlreichen Zitronen- und Orangenkulturen Wir laufen vom alten Hafen aus ca. 2 km an der Promenade entlang und schon sind wir in Italien.
Tag 7:
Den Törn lassen wir mit Baden, letztem Lunch gemütlich am Nachmittag ausklingen.
Dieser Törn endet in Villefranche oder auch mal in Monaco.
Beides ist in Fahrweite zum Flughafen von Nizza und mit dem Transfer, Taxi, Bus oder Zug gut zu erreichen. Wer es ganz exklusiv mag, kann auch mit dem Helikopter von Monaco zum Flughafen Nizza gebracht werden, selbstverständlich per Abholung zum Heli in einem vollklimatisierten, glänzenden Shuttlebus.
Wer mit Auto anreist, kann den Wagen in Villefranche-sur-Mer lassen.


Diese Route ist ein unverbindlicher Vorschlag, was wir ansteuern, entscheiden wir flexibel, ohne uns vorab ganz
festlegen zu wollen. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.