Naturparadies zwischen Tramuntana und Migjorn
Wäre das Mittelmeer ein Buch, dann wäre Menorca ein leise deklamiertes Gedicht, so heißt es liebevoll. Und tatsächlich verzaubert die Insel ihre Gäste immer wieder mit ihren idyllischen Winkeln, traumhaften Sandstränden und einem der romantischsten Anlegeplätze im ganzen Mittelmeer, dem Hafen der alten Insel-Kapitale Ciutadella.


Unvergessliche Segelabenteuer
Vom Massentourismus weitgehend verschont, versprechen die vielen kristallklaren Wasser Buchten Menorcas, die oft nur auf dem Seewege erreichbar sind, wahrhaft
unvergessliche Segelabenteuer. Nicht bloß an Bord der "Sir Robert", auch beim Baden, Schnorcheln und Angeln lässt sich der Schiffsurlaub voll auskosten. Die strömungsfreien, außerordentlich fischreichen Gewässer Menorcas mit
zahlreichen Schiffswracks,
lichtdurchfluteten Grotten und der
Pont d'en Gil, einer 220 Meter langen, mit Stalagmiten und Stalaktiten übersäten Höhle der Superlative, versetzen jeden Tauchfan in reine Entzückung.
Verträumtes Biosphärenreservat: Menorca Die "scheue Schwester" Mallorcas, seit 1993 Biosphärenreservat der Unesco, zeigt viele heterogene Gesichter, beginnend bei der Tramuntana im Norden mit ihrer kargen, zerklüfteten Küste über sanfte Anhöhen und weitläufige Täler bis hin zu der in einem wunderschönen Fjord gelegenen Inselmetropole Maó, deren Stadtbild noch heute |  | das typisch britische Kolonialzeit-Flair verströmt. Heimliche Hauptstadt Menorcas ist indessen Ciutadella im Westen.
Die malerische Hafenstadt mit maurischen Zügen im unverkennbar spanischen Antlitz ist alljährlich im Juni Schauplatz eines der populärsten Feste des gesamten Mittelmeerraums: der historischen Reiter-Festspiele "Fiestas de San Juan". |
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