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S.S. Sir Robert Baden Powell Diving & Sailing Cruises

Sizilien Norden & Liparische Inseln

Routenvorschlag

Palermo ab/an Catania



Sizilien


Taormina Ostküste

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1.Tag
Die Nordküste Siziliens mit steil ins Meer fallenden Bergen, fruchtbaren Zitronen-und Orangenhainen, abwechslungsreichen Stränden gehört zu den schönsten Landstrichen der Insel. Anreise nach Palermo, Boarding & Sektempfang erfolgt um 18.oo, Vorstellung des Schiffes, Vorschau auf das zu erwartende Programm.
Palermo, Siziliens Hauptstadt mit 750.000 Einwohnern mag man lieben oder auch nicht, ist in jedem Fall faszinierend – und ein Kapitel für sich. Wir werden in der Nähe vor Anker liegen, östlich vor Porticello bei Solunto, mit der schönen Aussichtslage auf die Ruinen der antiken Stadt Solus.

2. Tag
In der Frühe setzen wir die Segeln und die Nordküste entlang geht es bis nach Cefalu, dort gehen wir vor Anker. Ein Besuch des hübschen Badeortes Cefalu muss sein, ein Highlight, dort gehen die Häuser aus dem Mittelalter direkt bis an den Strand. Die pittoreske Altstadt mit blitzblanken gepflasterten Gassen und schmalen Bogendurchgängen, romantische kleine Barockkirchen –alles hat seinen eigenen Flair. Ein Gang zum Normannendom oder zum mächtigen Burgberg lohnt sich ebenfalls.

3. Tag
Von Cefalu machen wir einen schönen Segel-Schlag hoch zu den Liparischen Inseln nach Alcudi, ein ruhiger Außenposten des Archipels, das kleine Inselchen bietet den erloschenen Vulkan Timpone della Montagnola bis 675 m hoch. Ca 100 Menschen leben hier, der Transport erfolgt per Maultier, dazu schöne Tauchreviere & herrliche Ruhe.

Die sieben Liparischen oder Eolischen Inseln, ein faszinierendes Archipel ist Weltnaturerbe der UNESCO seit November 2000 – zu Recht! Die vulkanischen Phänomene dieser reizenden Inselgruppe sind einzigartig und jede Insel hat ihren eigenen Charakter.

4. Tag
Unser Inselhopping führt an Filicudi, der ebenfalls kleinen ruhigen Nachbarinsel – 10 qm – vielleicht mit einem Stopp- weiter nach Salina. Salina, die zweitgrößte Insel der Isole Eolie o Lipari ist ganz anders: wasserreich, grün und fruchtbar und bietet mit steilen Felsabstürzen und den beiden Berggipfeln mit 860m Monte die Porri und 963m Monte Fossa die höchste Erhebung der ganzen Inselgruppe. Das mit Macchia, Kastanien- Pinien- und Steineichenwäldern begrünte Gebiet steht seit 1981 unter Naturschutz und bietet sich an für schöne Wanderungen.

In Santa Marina Salina, dem gepflegten Dorf mit leicht romantischer Atmosphäre bleiben wir die Nacht vor Anker.

5. Tag
Mit einem Abstecher bei Panarea, der kleinsten Insel der Eolie, wunderschön und sehr teuer, da italienische Millionäre sich hier gerne aufhalten, geht es nördlich nach Stromboli.
Stromboli: Vulkan pur, aus einer Tiefe von 2000 Meter unter dem Meeresspiegel bis 924 Meter hoch und seit 2000 Jahren ununterbrochen tätig. Der Stromboli-Ort im Nordosten –eigentlich mehrere kleine Ansiedlungen – ist die Anlaufstelle für den lohnenden Aufstieg zum Vulkangipfel. Von der Siedlung Piscita geht es los, wenige Kilometer. Der 2½-3 stündige Aufstieg – nur mit Führer – ist eine einzigartige Gelegenheit, um das atemberaubende nächtliches Feuerwerk der Natur zu bewundern. Der mehrmals in der Stunde speiende Krater ist faszinierend und ein einzigartig Erlebnis in Europa. Die Guides kennen den Berg und das Wetter, gut so. Alternativ ist der alte Weg bis auf 400 Meter Höhe auch ohne Führer möglich, von dort bietet sich ein guter Ausblick zur Feuerrutsche auf den Krater, ein grandioses Panorama.

Es gibt auch organisierte Touren mit Fischerbooten mit dem Ziel der Feuerrutsche Sciara de Fuoco, dann rutscht die rotglühende Lavaschlacke des Vulkans ins Meer, ein nächtliches Schauspiel. Es geht auch ganz gemütlich per lokaler Bootsfahrt am Abend.

Für die Wanderer gibt es zur Belohnung dann auf die Terrasse mit Strombolicchio-Blick und einem kühlen Getränk.

6. Tag
Vielleicht bleiben wir noch oder vielleicht geht es von Stromboli heute entspannt segelnderweise hinunter nach Lipari. Isola Lipari, mit dem 602 Meter hohen Berg Chirica sehr beeindruckend und mit 38 qm die größte Insel und mit der "Hauptstadt" des Archipels: Lipari-Stadt. Die hübsche, lebendige Stadt ist idyllisch gelegen an einem Fels aus Lava, und das Kastell mit wuchtigen Mauern aus spanischer Zeit lässt die imposante Historie bereits erahnen. Hier lohnen sich eine Inselrundfahrt und ein Besuch des alten Observatoriums, dahin gehen wir zu Fuß.
Viele schöne Strände und Buchten bietet die Insel. Oben im Norden liegt "Aquacalda" das "warme Wasser" mit schönem Blick auf die Inseln Panarea und Salina.

7. Tag
Isola Vulcano – Siziliens nächstgelegene Insel begrüßt uns als ganz typische Insel mit Schwefelgeruch, Anzeichen vulkanischer Aktivität allerorten. Die 21 qm große Insel ist Kurort und somit heißt es "Schlammschlacht". Die Geoterme Vulcano mit Heilschlamm hilft gegen Rheuma und Hautkrankheiten. Der Besuch lohnt sich und anschließend geht es in die Thermalquellen ins Meer zum Massieren.

8. Tag
Heute steht im Nordosten Siziliens Capo di Milazzo auf dem Programm. Der 78 m hohe Leuchtturm bietet einen herrlichen Panoramablick auf die Liparischen Inseln. Die Oberstadt und das Castello von Milazzo lohnen ein Besuch.

9. Tag
Ein schöner Segelschlag führt uns in die Straße von Messina, Stretto di Messina nur 3 km an der engsten Stelle nach Kalabrien, wo das Tyrrhenische Meer auf das Ionische Meer trifft. Mit dem planktonreichen Wasser ist die Straße von Messina ein Dorado für viele Fischarten.
Die Ostküste Sizilien ist die reichste und zu meist besuchte Region. Ein Badestopp etwas südlicher an der Küste mit Blick auf die Gebirgszüge im Hinterland muss sein. Ali Terme über Nacht und genießen den Ausblick auf die Gebirgszüge im Hinterland.

10. Tag
Am letzten Vormittag heißt es noch einmal das herrliche Wasser zu genießen, bevor wir unseren Anker lichten und gegen Mittag in der Nähe von Taormina bleiben. Taormina ist Urlaubsort, aber viel Charme besitzt der Ort auch noch. Die Lage mit 200 Meter hoch über der Küste ist fantastisch und der gigantische Etna im Blick ist traumhaft. Kleine Plätze, winklige Gassen, Fassaden locken zu einem Besuch – neben dem Touristischen Gewusel.
Auschecken ist gemütlich um 16.oo Uhr.

Diese Route ist ein unverbindlicher Vorschlag, was wir ansteuern, entscheiden wir vor Ort und u.V. von Wind & Wetter.


Änderungen und Irrtümer vorbehalten
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